Die Modernisierung des Yachthafens im Nordbecken (Basen Północny) in Swinemünde geht in die nächste Phase. Wie die Stadtverwaltung am 9. Oktober mitteilte, sind die meisten alten Schwimmstege bereits abgebaut – im Wasser liegen noch drei Konstruktionen. Ein Teil der neuen Ausstattung ist im Hafen angekommen und wartet auf die Montage. Der nächste Schritt sind die Rammarbeiten: Stahlpfähle werden in den Grund getrieben, an denen die neuen Stege befestigt werden. Wann diese Arbeiten beginnen, wurde nicht mitgeteilt.
Was entsteht
Das Vorhaben trägt den Namen „Yachthafen Nordbecken in Swinemünde – Austausch des Schwimmstegsystems“. Die alten Stege werden durch 21 neue ersetzt, die an Pfählen verankert sind. Geplant sind außerdem ein Hafenmeistersteg mit einem Lager- und Sozialcontainer, ein Tanksteg sowie Stege für Jetskis mit 54 Plätzen. Die Säulen mit Strom- und Wasseranschlüssen werden erneuert, Wasser- und Stromnetz an die neue Anordnung angepasst; hinzu kommen Leerrohre für Telekommunikationskabel.
Nach dem Umbau soll die Marina 470 Boote aufnehmen statt bisher 350. Nach Angaben der Stadt soll das neue System außerdem das Festmachen bei schwerem Wetter sicherer machen.
Kosten und Termin
Das Projekt kostet 23.060.719,82 Złoty, davon stammen 12.930.891,60 Złoty aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms „Europäische Fonds für Westpommern 2021–2027“. Laut Vertrag mit dem Generalunternehmer sollen die Arbeiten im Mai 2027 abgeschlossen sein. Hält der Zeitplan, können die Segler zur nächsten Saison ins Nordbecken zurückkehren.
Die abgebauten Stege landen nicht auf dem Schrott. Obwohl sie abgenutzt sind, übernimmt einen Teil davon der Westpommersche Seglerverband (Zachodniopomorski Związek Żeglarski), der sie instand setzen und wiederverwenden will.
Quellen: Stadtverwaltung Świnoujście, „Basen Północny. Wkrótce rozpocznie się palowanie“ (9.10.2026); swinoujskie.info (9.10.2026).
